Aufgeweckt in die Zukunft – maconda besucht die EuroCIS 2018, europäische Leitmesse für Technologie und Innovation für den Einzelhandel

maconda-News Februar 2018

Ende Februar hat maconda die EuroCIS in Düsseldorf besucht, Europas Leitmesse für Technologie und Innovation für den Einzelhandel. „Technology never sleeps“ – unter diesem Motto bestimmten sowohl etablierte Themen wie Checkout-Systeme oder Soft- und Hardware am PoS als auch neuere Technologien wie Internet of Things (IoT), Augmented und Virtual Reality (AR/VR), Data Analytics und Robotik das Messegeschehen.

Die Technik schläft nie: Wer heute und in Zukunft erfolgreich im Einzelhandel agieren will, kommt an innovativen Technologien rund um digitale und klassische Verkaufskanäle nicht vorbei. Eines der großen Themen der EuroCIS war nicht umsonst der Wandel von Multichannel zu Omnichannel. Der Kunde soll eine Einkaufserfahrung machen, die nahtlos über alle Kanäle fließt und ein einheitliches Markenerlebnis garantiert. Dazu gehören auch Smart Stores, in denen dank Digitalisierung Prozesse glatter laufen und die Käufer sich über zusätzliche digitale Services freuen können. Das alles verschafft dem stationären Handel einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber reinen Online-Shops: die persönliche Kundenansprache in der Filiale verbindet sich mit den Erlebniswelten und Prozess-Optimierungen digitaler Technologien.   

Zentrales Messethema zur Umsetzung einer Omnichannel-Strategie auch in diesem Jahr: die „Must haves“ ERP-, Waren- und Kassensysteme – darunter Self-Check-out und Click & Collect. Im Fokus der neueren digitalen Marketing-Trends stehen hingegen der (potenzielle) Kunde und sein Smartphone. Personalisierte Kommunikation „on the go“ und digitale Extra-Services mit Mehrwert binden den Kunden in Zukunft noch enger an den Handel. Mit speziellen Sendegeräten (Beacons) und Apps lässt sich der individuelle Kunde in der Filiale identifizieren und bei seinem Einkaufserlebnis begleiten – zum Beispiel mit Produktinfos per AR auf dem Handy – auch wenn die maconda-Berater hier große Zweifel an der Akzeptanz seitens der Kunden haben.

Vollautomatisierte Smart Stores sind – zumindest in Deutschland und Europa – noch Zukunftsmusik. Doch die Konzeptionsphase läuft: Instore Analyse-Tools wie Sensorböden und Kameras sollen Kundenbewegungen und Kundenaktionen erfassen, IoT-Technologien die Daten auswerten. Einzelne Flagship Stores bieten schon jetzt ein digitales Shopping-Aha-Erlebnis im Smart Fitting Room: interaktive Spiegel mit Touchscreen zeigen zum Beispiel bei der Anprobe die Bluse in einer anderen Farbe oder schlagen passende Accessoires vor.

Ein maconda-Messefazit: Vor allem AR/VR-Lösungen sind am Markt angekommen. Die Kunden lieben ihr Smartphone – und sind offen für neue, nutzenbringende Features. So werden zum Beispiel Apps, die in Echtzeit Zusatzinformationen zu Produkten im Regal liefern, nicht lange auf sich warten lassen.
Die Robotik hingegen steckt noch immer in den Kinderschuhen, wird jedoch durch Pilotprojekte vorangetrieben. Ob und wann Serviceroboter flächendeckend im Einzelhandel präsent sein werden, bleibt abzuwarten.

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