maconda beim Deutschen Beratertag 2025 in Düsseldorf
maconda-News November 2025
„Zwischen volatilen Märkten und Technologieschub: Beratung neu kalibrieren“ – unter diesem Motto fand Ende November 2025 in Düsseldorf der „Deutsche Beratertag 2025“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) statt. Dr. Rainer Mayer, Geschäftsführer von maconda und BDU-Mitglied, war wieder dabei. Die zentrale (wenngleich nicht ganz so neue) Botschaft des Events: Berater sollen helfen, die Komplexität zu reduzieren und zugleich Umsetzungskraft liefern, die im Alltag tatsächlich wirkt. Genau diese Kombination zog sich als roter Faden durch die Veranstaltung, über verschiedenste Themen und ganz unterschiedliche Vortragende.
Rainer Mayer: „Besonders beeindruckt hat mich der mitreißende Vortrag von Eberhard Zorn.“ General a.D. Zorn war von 2018 bis 2023 Generalinspekteur der Bundeswehr und damit ehemals oberster deutscher Soldat. Der Vortrag befasste sich mit den Auswirkungen geopolitischer Spannun¬gen – wie den Entwicklungen in Russland, China und der Ukraine – auf Unternehmen, Lieferketten und gesellschaftliche Systeme in Deutschland. „Der durchaus spezielle Blick auf Geopolitik und Konjunktur war herausragend und pointiert vorgetragen. Der General sprach ohne Vorbehalte an, wo sich Deutschland aus seiner Sicht verändern muss.“ Zorn betonte vor allem die Notwendigkeit, schneller zu entscheiden und zu handeln, um den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen.
Nachdenklich machte auch der Vortrag zur aktuellen wirtschaftlichen Lage von Professor Dr. Michael Grömling vom Institut der Wirtschaft in Köln. Rainer Mayer von maconda: „Man kann noch so viel in die Zeitung schauen, aber ein persönlicher Vortrag, der ein Thema so kompetent und komprimiert beleuchtet, ist durch nichts zu toppen.“ Man hat es natürlich auch schon woanders gelesen, und als Berater, der viel herumkommt, weiß man es ohnehin, aber nun sah man es auf einigen Slides, anschaulich hergeleitet und erläutert: Die deutsche Industrie schwindet. Langsam, aber merklich. Und die Folgen für die deutsche Wirtschaft – und damit auch die politische Lage – werden immer deutlicher.
In vielen Organisationen treffen mehrere Herausforderungen gleichzeitig aufeinander: globaler Druck, fragile Liefer- und Wertschöpfungsketten, Investitionszurückhaltung, Fachkräftemangel und insgesamt hoher Veränderungsstress. maconda kann die Politik nicht verändern. Aber maconda kann Unternehmen dabei unterstützen, das Beste aus der Situation zu machen. Insofern waren gerade diese beiden vom BDU-Team treffend ausgewählten Vorträge hoch relevant, weil sie den Kern dessen trafen, was Mandanten aktuell wirklich brauchen – maconda bietet: Sicherheit in der Einordnung und Verlässlichkeit in der Umsetzung. Dies bedeutet erstens eine überzeugend dargelegte, belastbare Meinung, die auch Unangenehmes nicht ausspart, und zweitens umfassende Erfahrung – gewonnen aus Einblicken in unglaublich viele Unternehmen und Situationen, getragen von einem hervorragend ausgebildeten und motivierten Team.
Aus den Debatten des Düsseldorfer Beratertags leitete der BDU drei Erwartungen ab, die maconda vorbehaltlos teilt:
(1) Orientierung, die handlungsfähig macht – Unternehmen brauchen keine weiteren hochglänzenden „PowerPoint-Wahrheiten“, sondern realistische Szenarien und klare Stellungnahmen: was bedeutet die Lage für Budget, Personal, Lieferfähigkeit, Wachstum und damit letztlich auch für den Standort? Der Beratertag startete bewusst mit dem Reality Check zu Geopolitik und wirtschaftlicher Lage, um genau diese Basis zu schaffen.
(2) Umsetzung, die im Unternehmen ankommt – der Tenor: der Beratungsbedarf ist groß. Nicht, weil Strategien fehlen, sondern weil Umsetzung unter Unsicherheit schwerfällt. Auch Budgets zu planen, fällt schwer, nicht zuletzt auch notwendige Budgets für hilfreiche Beratung. Erfolg wird daran gemessen, ob Ma߬nahmen im Tagesgeschäft funktionieren: Rollen, Prozesse, Steuerung, Kommuni¬kation, Akzeptanz und Nachhaltigkeit.
(3) KI ist wichtig – aber als Mittel zum Zweck, nicht als Selbstzweck – Künstliche Intelligenz war in Düsseldorf präsent, aber die Kern¬aussage war nicht: „KI ersetzt alles“, sondern: „KI verändert viel – aber eben nicht alles“. Der Mensch, Qualität und Führung bleiben entscheidend. Dies machte insbesondere der Schlussvortrag eines angeblichen KI-Gurus indirekt deutlich – dem komplett der, durchaus nett auf-gesattelte, Gaul durchging und für den KI erkennbar eher Selbstzweck und Showeffekt bedeutet, nämlich für die Eigenvermarktung (sein Unternehmen steuert sich nach seiner Darstellung mit über 30 „KI-Assistenten“ quasi von alleine – vermutlich entsteht auch der Umsatz von selbst, oder verdient man am Ende doch „nur“ über skurrile Vorträge Geld, wo ChatGPT & Co. zweifellos hilfreich sind?!). Ein „Guru“, der irgend¬wie unterhaltsam war, es aber nicht wirklich schaffte, den angeblichen Nutzen von KI für Unternehmen praxisnah rüberzubringen. Solche Shows schaden dem KI-Einsatz mehr als sie nützen, insbesondere in der öffentlichen Wahrnehmung.
Für maconda heißt all das: KI sollte im Gespräch mit Mandanten nicht im Mittelpunkt stehen. Bertram Stähler von maconda: „Wir nutzen KI dort, wo sie Zeit zurückgibt, bessere Entscheidungen unterstützt und die Umsetzung beschleunigt – mit Augenmaß und klarem Sachverstand. Aber ohne eigene Qualitäts¬¬checks sowie viel Nachdenken und Erfahrung geht es heute noch nicht.“
Der Beratertag 2025 lässt sich für maconda in wenigen Sätzen zusammenfassen: Mandanten brauchen Berater, die Komplexität reduzieren, Perspektiven schaffen und konsequent umsetzen – ehrlich, nicht trend¬getrieben. KI hilft, aber der Unterschied entsteht durch Klarheit, Methodik, Kommunikation, Befähigung und Erfahrung. maconda: kundennah, pragmatisch, wirksam.
Über maconda
Seit mehr als 20 Jahren unterstützt maconda bei der Übernahme von Unternehmen, bei Performance-Optimierung sowie bei der Restrukturierung. Mit über 800 Beratungs- und Umsetzungsprojekten und mehr als 450 transaktionsbezogenen Mandaten hat maconda umfassende Erfahrung, um auch anspruchsvolle Projekte pragmatisch zu begleiten. Zu den Mandanten gehören mittelständische Unter-nehmen, Geschäftsbereiche von Großunternehmen sowie internationale Private-Equity-Investoren und Family Offices.